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      Bio-Heilkräutersamen Heilpflanzen für den Garten

      Bio-Heilkräutersamen von GrowGreens umfassen klassische Heilpflanzen aus biologischem Anbau – darunter Thymian, Salbei, Brennnessel, Johanniskraut, Baldrian, Mariendistel und Zitronenmelisse. Die Kollektion richtet sich an alle, die einen Heilkräutergarten auf Balkon, im Beet oder Kräuterbeet anlegen möchten. Alle Sorten sind samenfest, ungebeizt und mehrjährig kultivierbar. Jede Tüte nennt Standort, Aussaatzeit und Verwendung.

      Welche Heilpflanzen umfasst das Sortiment?

      Das Sortiment deckt traditionelle Heil- und Würzkräuter ab: Thymian und Salbei für Atemwege und Küche, Zitronenmelisse und Baldrian zur Beruhigung, Johanniskraut, Mariendistel, Hopfen, Sauerampfer und Brennnessel. Viele dieser Arten sind zugleich Küchenkräuter – die kulinarische Auswahl findest du bei den Kräutersamen. Die meisten Heilpflanzen sind mehrjährig und winterhart. Sie bevorzugen sonnige, durchlässige Standorte.

      Welche Heilpflanzen sind mehrjährig?

      Mehrjährige Heilpflanzen wie Thymian, Salbei, Zitronenmelisse und Johanniskraut überdauern den Winter und treiben jedes Frühjahr neu aus. Einmal etabliert, liefern sie über Jahre Blätter und Blüten. Mariendistel und Borretsch sind dagegen ein- bis zweijährig und säen sich oft selbst aus. Brennnessel breitet sich über Wurzelausläufer aus und sollte eingegrenzt werden.

      Welcher Standort eignet sich für Heilkräuter?

      Die meisten Heilkräuter stammen aus dem Mittelmeerraum und bevorzugen einen sonnigen Platz mit magerem, durchlässigem Boden. Thymian, Salbei und Rosmarin vertragen Trockenheit und brauchen wenig Dünger. Zitronenmelisse und Baldrian gedeihen auch im Halbschatten auf feuchterem Boden. Staunässe schadet fast allen Heilpflanzen.

      Wie verwendet man die geernteten Heilkräuter?

      Heilkräuter werden meist zur Blütezeit geerntet, wenn der Gehalt an ätherischen Ölen am höchsten ist. Thymian und Salbei lassen sich als Tee, Tinktur oder Gewürz nutzen, Brennnessel als Tee oder Pflanzenjauche. Getrocknet im Schatten bleiben die Wirkstoffe erhalten. Für die Düngung im Beet liefert die Brennnessel zudem stickstoffreichen Sud.

      Häufig gestellte Fragen


      Thymian lässt sich durch Aussaat, Stecklinge oder Teilung vermehren. Stecklinge werden im Frühsommer geschnitten und in Anzuchterde bewurzelt – die schnellste Methode. Bei der Aussaat ist Thymian ein Lichtkeimer und wird nur leicht angedrückt. Ältere Pflanzen lassen sich im Frühjahr teilen, um sie zu verjüngen.


      Thymian wird ab März bei 18–20 °C als Lichtkeimer ausgesät und nur angedrückt, nicht mit Erde bedeckt. Die Keimung dauert 2–3 Wochen und braucht gleichmäßige Feuchtigkeit. Ab Mai können die Jungpflanzen ins Freiland an einen sonnigen, mageren Standort. Thymian ist mehrjährig und winterhart.


      Für Brennnesseljauche wird etwa 1 kg frische Brennnessel mit 10 Litern Wasser angesetzt und 1–2 Wochen vergoren. Die fertige Jauche wird im Verhältnis 1:10 verdünnt und als stickstoffreicher Flüssigdünger ausgebracht. Sie stärkt vor allem Starkzehrer wie Tomaten und Kohl. Ein Deckel und gelegentliches Umrühren mindern den Geruch.