Homefarming von Judith Rakers: Selbstversorgung ohne grünen Daumen
Mit „Homefarming: Selbstversorgung ohne grünen Daumen“ hat Judith Rakers ein Buch für alle geschrieben, die vom eigenen Gemüse träumen, sich aber für echte Gartenneulinge halten. Sie hat den Schritt selbst als absolute Anfängerin gewagt und erzählt, wie es ihr dabei ergangen ist. In diesem Artikel stellen wir dir das Homefarming-Buch vor, zeigen, für wen es sich eignet, und geben dir praktische Tipps, wie du selbst mit dem Homefarming beginnst.
Was ist Homefarming?
Homefarming bedeutet, einen Teil der eigenen Lebensmittel selbst zu erzeugen – im Garten, im Hochbeet oder auf dem Balkon. Es geht nicht darum, von heute auf morgen komplett unabhängig zu sein, sondern Schritt für Schritt mehr selbst anzubauen: Gemüse, Kräuter, vielleicht Obst und bei manchen auch Eier von eigenen Hühnern. Wichtig ist der Gedanke dahinter: bewusster essen, saisonal ernten und Freude an dem haben, was man selbst gezogen hat.
Genau dieses Gefühl beschreibt Judith Rakers in ihrem Buch. Ihr Ansatz: Homefarming ist kein Projekt nur für Profis mit viel Land, sondern etwas, das jeder ausprobieren kann.
Homefarming von Judith Rakers: Worum geht es im Buch?
Judith Rakers hat sich den Traum vom Leben auf dem Land erfüllt – und zwar als absoluter Gartenneuling. Sie baut ihr eigenes Gemüse an, hält eine kleine Hühnerschar und verarbeitet Ernte und Eier in leckeren Rezepten. Laut Verlagsbeschreibung hat sie darin ihr „ganz großes Glück“ gefunden und möchte diese Freude am Homefarming weitergeben.

Im Buch zeigt sie anfängergerecht:
- wie sie in ihren ersten beiden Jahren als Selbstversorgerin schrittweise vorgegangen ist,
- welche Erfahrungen sie dabei gemacht hat,
- dass auch Fehler dazugehören – und was man daraus lernen kann,
- wie sie ihre Ernte und die Eier ihrer Hühner in Rezepten verwertet.
Das Buch will vor allem inspirieren und Mut machen, einfach anzufangen. Die zentrale Botschaft: Für Selbstversorgung braucht es keinen großen Garten.
Eckdaten zum Homefarming-Buch
| Angabe | Details |
|---|---|
| Titel | Homefarming: Selbstversorgung ohne grünen Daumen |
| Autorin | Judith Rakers |
| Ausgabe | Hardcover, 240 Seiten |
| Sprache | Deutsch |
| Erschienen | Februar 2021 |
| ISBN | 978-3-8338-7783-4 |
Das Buch erhältst du bei uns als Hardcover-Ausgabe von Judith Rakers’ Homefarming, inklusive kostenloser Leseprobe auf der Produktseite.
Für wen eignet sich das Buch?
„Homefarming“ richtet sich ausdrücklich an Einsteiger. Es passt besonders gut zu dir, wenn du:

- noch nie Gemüse angebaut hast und dir einen ehrlichen, persönlichen Einstieg wünschst,
- dich eher von Erfahrungsberichten als von reinen Fachbüchern motivieren lässt,
- neben dem Gemüsegarten auch über eine kleine Hühnerhaltung nachdenkst,
- Freude daran hast, die eigene Ernte in der Küche zu verarbeiten.
Wenn du dagegen vor allem wissen möchtest, wie weit man mit Selbstversorgung realistisch kommen kann, ist das Buch Selbstversorgung von Ralf Roesberger eine gute Ergänzung. Der Garten-YouTuber hat ausprobiert, wie viel Lebensmittel sich auf einem kleinen Stück Land erzeugen lassen, und zeigt laut Verlag ungeschönt, was im eigenen Garten funktioniert. Auch er sieht Scheitern und Neuanfangen als notwendigen Teil des Lernens.
Was du aus dem Buch mitnehmen kannst
Drei Gedanken ziehen sich durch die Beschreibung des Buchs, die für jeden Homefarming-Einsteiger hilfreich sind:
1. Klein anfangen
Judith Rakers ist schrittweise vorgegangen. Für dich heißt das: Starte mit einem Beet, einem Hochbeet oder ein paar Töpfen auf dem Balkon, statt gleich den ganzen Garten umzugraben.
2. Fehler gehören dazu
Nicht jede Aussaat gelingt, Schnecken fressen Salat, Tomaten platzen nach Regen. Wer das als Teil des Lernens akzeptiert, bleibt dran – und erntet im zweiten Jahr deutlich mehr.
3. Ernte verwerten
Selbstversorgung endet nicht beim Ernten. Einkochen, Einfrieren und Kochen mit dem, was gerade reif ist, machen den eigenen Anbau erst richtig wertvoll.
So startest du selbst mit dem Homefarming
Du willst nicht nur lesen, sondern loslegen? Diese Schritte helfen dir beim Start in die Selbstversorgung ohne grünen Daumen:

- Platz prüfen: Ein sonniger Ort mit mindestens sechs Stunden Sonne am Tag ist ideal – das kann auch ein Balkon sein.
- Einfache Gemüsearten wählen: Radieschen, Pflücksalat, Buschbohnen, Zucchini, Mangold und Kräuter verzeihen Anfängerfehler und liefern schnell Erfolgserlebnisse.
- Samenfestes Saatgut nutzen: Aus samenfesten Sorten kannst du später eigene Samen gewinnen – ein wichtiger Schritt Richtung Selbstversorgung.
- Aussaatzeiten beachten: Robuste Arten wie Radieschen oder Spinat kommen ab März ins Beet, wärmeliebende wie Tomaten oder Zucchini erst nach den Eisheiligen Mitte Mai ins Freie.
- Notizen machen: Was hast du wann gesät, was hat geklappt? Ein Gartentagebuch ist im zweiten Jahr Gold wert.
Besonders einfach gelingt der Start mit einem fertig zusammengestellten Samen-Set, damit du nicht jede Sorte einzeln auswählen musst. Stöbere dafür in unseren Bio-Samen-Sets für Einsteiger.
Homefarming auf kleinem Raum: Was wo gut wächst
Wie viel du selbst anbauen kannst, hängt weniger von der Fläche ab als davon, wie du sie nutzt. Diese Übersicht zeigt, was sich für welchen Platz eignet:
| Platz | Gut geeignet | Tipp |
|---|---|---|
| Fensterbank | Kräuter, Kresse, Sprossen, Microgreens | auch im Winter möglich, hellster Platz am Fenster |
| Balkon | Pflücksalat, Radieschen, Mangold, Buschtomaten, Kräuter | Kübel mit mindestens 10–20 Litern für Tomaten |
| Hochbeet | Salate, Kohlrabi, Möhren, Zucchini, Tomaten | rückenschonend, erwärmt sich im Frühjahr schneller |
| Gartenbeet | Kartoffeln, Kürbis, Bohnen, Kohl, Lauch | Platz für Kulturen, die viel Fläche brauchen |
Nutze außerdem die ganze Saison: Auf früh geerntete Radieschen oder Salate können im Sommer Buschbohnen folgen, und im Spätsommer gesäter Feldsalat liefert noch im Winter frisches Grün. So holst du auch aus wenigen Quadratmetern erstaunlich viel heraus.
Häufige Fragen
Wie heißt das Buch von Judith Rakers?
Das Buch heißt „Homefarming: Selbstversorgung ohne grünen Daumen“. Es ist im Februar 2021 als Hardcover mit 240 Seiten erschienen.
Ist das Homefarming-Buch für Anfänger geeignet?
Ja. Judith Rakers beschreibt anfängergerecht, wie sie selbst als Gartenneuling vorgegangen ist, und macht Mut, einfach anzufangen.
Braucht man für Homefarming einen großen Garten?
Nein. Eine zentrale Botschaft des Buchs lautet, dass es für Selbstversorgung keinen großen Garten braucht. Auch Hochbeete und Balkonkästen liefern frisches Gemüse.
Geht es im Buch nur um Gemüse?
Nein. Neben dem Gemüseanbau geht es auch um eine kleine Hühnerschar und Rezepte, in denen Ernte und Eier verarbeitet werden.
Fazit: Ein Mutmacher-Buch für Gartenneulinge
„Homefarming“ von Judith Rakers ist kein trockenes Fachbuch, sondern ein persönlicher Einstieg in die Selbstversorgung – mit Erfolgen, Fehlern und viel Freude am eigenen Anbau. Wer danach Lust auf mehr Lesestoff hat, findet weitere Ratgeber in unseren Garten- und Selbstversorgerbüchern.